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Arche Noah – Sammlung Kunst

Mit der ARCHE NOAH – Kunstmuseum tritt eine Sammlung an die Öffentlichkeit, zu der es etwas Vergleichbares in Vorarlberg so nicht gibt. Das Museum ist das Ergebnis einer jahrzehntelangen Beschäftigung von Konsul Hans Bäumler mit der bildenden Kunst. Seine Sammelleidenschaft gilt drei Schwerpunkten. Sie geben der Sammlung ein eigenes Profil.

Am Beginn stehen die Werke der Münchner Schule des 19. Jahrhunderts. Der besondere Enthusiasmus des Sammlers gilt dem französischen Impressionismus. Einen faszinierenden Dialog eröffnen an seiner Seite die Gemälde des deutschen Impressionismus.

Die Münchner Malerei setzt in der Sammlung mit Werken der Spätromantik ein, daneben die Werke des großen österreichischen Biedermeiermalers Ferdinand Georg Waldmüller. Einen Höhepunkt bilden die zahlreichen Meisterwerke von Carl Spitzweg. Mit ihnen verfügt die Sammlung Bäumler über eine der großen Spitzweg-Kollektionen in Privatbesitz. Den Abschluss bilden Gemälde der bayerischen Malerfürsten Franz von Defregger, Franz von Lenbach und Franz von Stuck, welchen aufgrund ihrer hohen künstlerischen Wertschätzung bereits zu Lebzeiten das Adelsprädikat zuteil wurde.

Im Zentrum der Sammlung liegt der Fokus auf dem französischen Impressionismus. Diese für die Moderne grundlegende Stilrichtung erreicht in der Sammlung, ausgehend von der „Schule von Barbizon“, einen ersten Höhepunkt mit Édouard Manets „Jeune Fille et Enfant“ aus dem Jahr 1879. Claude Monet und Pierre-Auguste Renoir sind mit jeweils fünf Gemälden vertreten. Während Monet vor allem als Landschaftsmaler glänzt, präsentiert sich Renoir in der Sammlung Bäumler mit seinen für ihn typischen Frauenbildnissen und Stillleben.

Kein geringerer als Paul Gauguin selbst leitet in der ARCHE NOAH zum Postimpressionismus über, dessen Weiterentwicklungen in der französischen Kunst an zahlreichen Beispielen bis in die Mitte des 20. Jahrhundert hinein studiert werden kann.

Prominent vertreten ist auch der deutsche Impressionismus durch zwei seiner Hauptmeister Max Liebermann und Lovis Corinth. In der Sammlung berühren sie sich immer wieder mit den deutschen Expressionisten, hier zu sehen mit Werken von Franz Marc, August Macke, Max Pechstein, Emil Nolde und Alexej von Jawlensky. Den zeitlichen Abschluss der Präsentation bildet mit „Pichet et Bougeoir“ ein faszinierendes Stillleben von Pablo Picasso aus den Jahren 1945/46.

So entsteht in der ARCHE NOAH mit mehr als  100 Werken aus 130 Jahren Kunstgeschichte ein Panorama zur Entwicklung der Kunst dieser Epochen, welches in dieser Form und Dichte so nur sehr selten erlebbar wird.

Hans Bäumler und sein Team freuen sich auf Ihren Besuch.